surrogates ist ein sehr sehr guter film. den trailer baller ich hier nicht rein, weil der alles vollkommen kabottspoilert… man muss ja auch eigentlich nur wissen, dass der willis-bruce drin rumrennt (ja, der rechte da oben im bild!), jede menge robotzeraktion stattfindet und alles derbe weltverschwörung mit komplettdrehungen ist.
ab januar im kino an der ecke oder jetzt in der interweb-einbahnstrasse deines vertrauens. tu!
three sheets mit zane lamprey ist ein no reservations-klon, allerdings mit weniger gefaktem interesse an land und leute und schnappes statt essen. und viiiel trashiger und mit einer der dümmsten lachen der television. und einem immer wieder auftauchendem plüschaffen. somit natürlich gut.
gestern also endlich die basterds geguggt und doch ziemlich positiv überrascht worden. das ist schon gutes spaghettiwestern-easternaction-retrokino. und ja, der walz ist schon sehr sehr gut. und diane kruger nicht. aber dafür habe ich daniel brühl überlebt… das schlimmste: die gottlose, sequenztötende, inhaltverzerrende katastrophensynchro! wenn ein großer teil eh untertitelt wird und ein weiterer großer teil auf deutsch ist, warum kann man dann das letzte quasi-drittel nicht einfach auf englisch lassen? (oder warum hat dortmund nicht wenigsten EIN gescheites kino?)
dass zweitschlimmste: überlänge! unnötige, aufgeblasene, langweilende überlänge! hat bei batman schon genervt, bei watchmen noch mehr und hier auch wieder. 153 minuten für einen filmischen treppenwitz? nazi, please! wenn man einfach den mist mit der kinobetreiberin (die ja eh nur für das lichterfest am ende benötigt wird) weggelassen hätte, wäre man auch entspannte 100 minuten gekommen (bei batsi hätte man die gesamte twoface-story killen können, bei watchmen eigentlich alles nach der titelsequenz…fan-edit anyone?). aber vielleicht gibt es ja einen sinnvollen finanziellen hintergrund? an dem einen euro überlänge-zuschlag kann’s ja wohl nicht liegen.
nun zum gegenstück: polytechnique
hier der unfassbar schlechte trailer:
es geht um den amoklauf eines 25jährigen an der technischen hochschule von montreal im jahre 1989 bei dem 14 frauen umgebracht wurden bevor der täter sich selbst richtete (was immer noch einer der perversesten ausdrücke der deutschen sprache ist).
großer film. teilweise arg artyfarty, aber klappt. und gute schauspieler und seltsamer minimalismus und experimente. ach ja, das ganze dauert 77 minuten. ein halber basterd also, dafür aber mit doppeltem nährwert. und extrem leise und hinterhältig.
dancing outlaw ist die geschichte von jesco white. der ist steptänzer. in den appalachen. und hat multiple persönlichkeiten. unter anderem elvis. und hat eine lange karriere mit kleber und feuerzeugbenzin. und eine frau mit namen norma jean.
zum glück nicht, denn es ist saaaauuuuuuuuugut! mit ganz schön vielen uuuuuuuu’s! his harkness heilt von innen nach außen; kinder, überall scheissgruslige kinder; weltverschwörung; die akopalüpse und noch viel mehr.
boy meets girl. 4 folgen. in der 4ten wirds dann auch mal etwas interessant. davor isses kurzweilig und etwas albern, aber vor allem mit mind 2 bekannten und gerngesehenen gesichtern.