kuschelecke, eiche massiv

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nach „sohn eines postbeamten“ kommt jetzt:

18. Juni 2009 · 12 Kommentare

sohn eines blutarmen südslawischen donauschiffers

(und horst wird mir sagen können, wohers kommt – ohne google! wir benutzen eh die kategorie literazzia zu selten. ich will ja wieder lesen…macht mal vorschläge, was sich halb tot um 23uhr im bett noch gut 30min lesen lässt!)

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ich liebe stephen fry…

5. Mai 2009 · 4 Kommentare

…nicht nur weil er einer meiner absolut liebsten (noch lebenden) schreiberlinge ist, sondern vor allem weil er einfach ein sehr, sehr seltsamer tüp ist…

(via ectomo)

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immer noch der größte (post mortem)

9. Februar 2009 · Kommentar schreiben

tv-ratschlag des tages: 2008 Mark Twain Prize honoring George Carlin

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so wahr. so traurig.

29. Oktober 2008 · Kommentar schreiben

whubble – das neue webcomic von jamie bear smart.

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tüp

26. August 2008 · Kommentar schreiben

lesebefehl am rande: the god delusion.

(via boingboing)

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Horsts Buchclub

22. Juni 2008 · 1 Kommentar

Heute: Hurra, wir kapitulieren. Von der Lust am Einknicken von Henryk M. Broder

Ja, der Horst hat dieses Mal ein Sachbuch gelesen, von dem er hier berichten will…

Das Wichtigste vorab: Habe mich selten bei einem Sachbuch so gut unterhalten. Habe das Buch in einem Rutsch gelesen und mich nicht gelangweilt.

Broder, seines Zeichens ehemaliger Spiegel-Redakteur und Schreckgespenst der political-correctness, rechnet in dem Buch mit der Appeasement-Politik der westlichen Zivilisation gegenüber Islam und Islamismus ab und, ich gebe es zu, spricht mir an vielen Stellen aus dem Herzen, wenn ich auch seine Schärfe und Gnadenlosigkeit nicht durchweg teilen kann. Broder verpackt seine Abrechnung an der Kapitulationsmentalität der westlichen Länder in grandiose Ironie. Gleichzeitig verteidigt er den Irakkrieg und Bushs Politik und kritisiert den Anti-Amerikanismus und Anti-Israelismus der europäischen Linken. Hauptaufhänger für sein Buch ist der dänische Karikaturenstreit aus 2006 der für Broder das typische Beispiel dafür ist, dass man im Westen stets darum bemüht ist den Islam nicht zu beleidigen und sich für die meinungsfreiheitliche Ausübung westlicher Standarts in Bezug auf den Islam sofort zu entschuldigen. Das kann man alles auch so sehen, oder auch nicht, aber Broders Buch ist nunmal eine Polemik.

Sehr zu empfehlen ist in diesem Zusammenhang Broders Blog dieachsedesguten. Ach ja, denkt nicht, dass ich Broder in allem folge, ich finde ihn einfach als Schreiber unglaublich unterhaltsam und polarisierend und ein tolles Gegengewicht gegen den journalistischen Mainstream (toll war sein Auftritt bei Hart aber Fair vor einigen Wochen, als auch Daniel Küblböck da war.)

Anstatt eine aus dem Zusammenhang gerissene Leseprobe aus dem Buch zu geben, hier einfach mal ein paar Beispiele für Broders Art Leute zu titulieren. Erinnert mich irgendwie an Herbert Wehner:

  • André Brie: promovierter Clochard, Trottel– Anlass: Kritik Bries am Prozess gegen Marwan Barghouti
  • Mathias Bröckers: ein kranker Kopf [...], dem nicht zu helfen ist - Anlass: Spekulationen Bröckers über eine westliche Verschwörung als Hintergrund des 11. September
  • Noam Chomsky: absoluter Psycho – Anlass: Chomskys feindselige Haltung gegenüber Israel und seine positive Einstellung der Hamas gegenüber
  • Norman Finkelstein: jüdischer Antisemit – Anlass: Finkelsteins umstrittene Auslassungen über eine „Holocaustindustrie“ und Kritik an der Politik Israels
  • Alfred Grosser: Ekel Alfred, postsenile Plaudertasche – Anlass: Kritik Grossers an der Politik Israels
  • Horst-Eberhard Richter: Psychoanalyse auf Al-Kaida-Niveau – Anlass: Kritik Richters an seiner Meinung nach hysterischen Reaktionen auf die Bedrohung durch islamistischen Terror
  • Peter Sloterdijk: bekennender Irrer, Kulturfaschist, richtig dicke Sau, schwatzender Schmierant – Anlass: Äußerungen Sloterdijks zum Wahlsieg der ÖVP und dem Terroranschlag auf das World Trade Center.
  • Jörg Zink: alter Nazi im Theologen-Kostüm, alter Zausel, der [...] debil vor sich hin lächelt, geschwätziger Dummbatz, vertrottelter Scheinheiliger – Anlass: Kritik Zinks am zweiten Irakkrieg und an der Politik Israels

Quelle: Wikipedia

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Das literarische Quartet (mit Horst Reich-Wichmann)

29. April 2008 · 5 Kommentare

Diese Woche:

Cormac McCarthy: „Die Straße“ (The Road), 2008

Überraschung: Nachdem in der Schweiz der Teilchenbeschleuniger angeworfen wurde, ist die Welt zwar nicht untergegangen, aber sie fand sich unter einer massiven, die Sonne verdunkelnden Ascheschicht wieder. (Dies ist jedenfalls meine Erklärung für das Szenario, welches sich dem Leser am Anfang des Romans darstellt)

Die Welt, in der „der Mann“ mit seinem Sohn und seinem Einkaufswagen unterwegs ist, ist zwar nicht mehr die selbe, wie wir sie heute kennen, aber sie ist immerhin hübsch aufgeteilt in „die Guten“ und „die Bösen“. Leider bekommt man Letztere weit häufiger zu sehen, als die Guten. Der einzige Grund morgens überhaupt noch aufzustehen und weiter zu ziehen besteht in der Notwendigkeit zu überleben. Der Winter, der langsam über das nunmehr staatenlose Amerika hereinbricht zwingt die Menschen, nach Süden zu ziehen, um nicht zu erfrieren, gleichzeitig entbrennt jeden Tag aufs neue der Kampf um die wenigen Lebensmittel, die noch zu finden sind. Last but not least muss man jeden Tag aufstehen, um nicht von den nicht weniger ausgehungerten „Bösen“ gefunden und verspeist zu werden.

Der Roman liest sich tatsächlich wie ein einziger Alptraum. Eine Welt, in der kein einziges Gesetz mehr gilt und in der man sich Empathie und Mitleid um des eigenen Überlebens willen nicht mehr leisten kann ist die Bühne auf der die Frage verhandelt wird, was ein Leben überhaupt noch wert ist in einer Welt die sogar noch hinter die Barbarei zurückgefallen ist.

Endzeit-Utopien sind natürlich nicht jedermanns Sache, aber es sei gesagt, das „die Straße“ nichts von Al Goreschem Ökopopulismus enthält (die Ursache für den lebensfeindlichen Zustand der Welt wird bewusst im Vagen gehalten) und auch „The Day After Tomorrow“ ist mit dem Roman überhaupt nicht zu vergleichen. Vielmehr ist das durch die Katastrophe bedingte Fehlen zivilisatorischer Werte und Normen die Grundvorraussetung für die Frage nach dem existetiellen Wert des Lebens. Was ist der Mensch noch, wenn er gleich einem Tier sich vor seinen Artgenossen verstecken und sich auf die Suche nach Nahrung machen muss. Um mal philosophisch zu fragen: Ist eine Rückkehr in den rousseauschen Naturzustand, in dem angeblich alle in Frieden leben überhaupt noch möglich, nachdem man einmal den Zustand der Zivilisation erlebt hat? McCarthy würde das sicher verneinen.

Leseprobe:

„Er ging ein paar Stufen der primitiven Holztreppe hinunter. Er zog den Kopf ein, zündete dann das Feuerzeug an und schwang die Flamme wie eine Opfergabe in die Dunkelheit hinaus. Kälte und Feuchtigkeit. Ein fürchterlicher Gestank. Der Junge klammerte sich an seiner Jacke fest. Er konnte ein Stück von einer Steinmauer sehen. Gestampfter Lehmboden. Eine alte, dunkel verfleckte Matratze. Er duckte sich, machte noch ein paar Schritte hinunter und hielt das Feuerzeug vor sich. An der hinteren Wand kauerten nackte Menschen, Männer und Frauen, die sich allesamt zu verstecken versuchten und mit den Händen die Gesichter beschirmten. Auf der Matratze lag ein Mann, dem beide Beine fehlten und die Stümpfe waren geschwärzt und verbrannt. Der Geruch war entsetzlich.

Mein Gott, flüsterte er.

Dann drehte sich einer nach dem anderen um und blinzelte in das erbärmliche Licht. Hilf uns, flüsterten sie. Bitte hilf uns.

Mein Gott, sagte er. O mein Gott.

Er dreht sich um und packte den Jungen. Beeil dich, sagte…“

Ein durchweg hoffnungs- und gnadenloser Roman, dessen Lektüre kein Vergnügen ist, jedoch nachhaltige Wirkung zeigt (zumindest bei mir). Ich möchte euch das Buch sehr empfehlen und werde euch bald mit meiner Rezension von „Kein Land für alte Männer“ (No Country for old men) erfreuen, denn von diesem Autor muss ich unbedingt mehr lesen!

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weniger neu und weniger bunt

17. April 2008 · 1 Kommentar

kennste das, wenn du diese eine großartige url im chaos deiner bookmarks verlierst und nach wochen wiederfindest und dich freust? i feel so zweinull right now…

naja, egal auch. hier ist garfield minus garfield. riesig. und traurig. aber primär riesig.

(via vergessenabersoziemlichüberall)

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seite der woche:

11. März 2008 · Kommentar schreiben

theboys.jpg

(clicky für biggy…)

aus ennis und robertsons the boys #2.

und bevor jemand fragt: ja, ich habe den humor eines 12jährigen…

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Der Hölderlin der Woche

10. Februar 2008 · 4 Kommentare

Ab jetzt jeden Sonntag ein kleiner Vers vom Dichter aus dem Turm.

Was kümmert mich der Schiffbruch der Welt, ich weiß von nichts, als meiner seligen Insel.

Hölderlin, du Sau, warum hast du in die Brühe geschissen?

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