Monatsarchiv: September 2008

A-LI-ENS!

Wieso sind da Kornkreise in Hörstel?!

Das würde jetzt irgendwie so einiges erklären!

Torfmoorsee Hörstel, strange corn signs

Torfmoorsee Hörstel, strange corn signs

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fast vergessene punk-perlen

bevor es spassvögel wie blink 182 oder von mir aus auch nofx gab, gab es schon lange THE HARD-ONS!

absoluter hörtip: yummy! von ’91 (hab ich damals rauf und runter gehört) aber auch smell my finger oder dickcheese sind klasse!

hier der einzige song zu dem es auf youtube ein vernünftiges video gab:

und wo ich schon dabei bin: MUCKY PUP ist auch super.

von den ABSTÜRZENDEN BRIEFTAUBEN fang ich erst gar nicht an.

all diese wunderbare musik hab ich übrigens entdeckt, als ich mit etwa 7-8 jahren den plattenspieler und das tapedeck meines bruders zu bedienen verstand und ab da wahllos mcs bzw. lps aus dem regal zog.

für immer geprägt…

intercool

5std lang mehr als gut gegessen.

eine zusammenfassung: schinken, don’t call it schnitzel schnitzel, muffins, quiche, pommes, käse, kuchen, weißweinschaum, fruchtsäfte, bretzel, croissants, powerade mit trockeneis, mortadella, cabanossi, antipasti, shrimps, surimi, fritierte frischkäsebällchen, salami, speck, pizza, eis…

vor lauter essen kam ich leider nicht zum fotos machen.

kill your idols

noch fragen?

„Ich bin nicht euer Superstar!“

„Hört auf sie zu sehen, wie sie nicht waren“ das ist der letzte Satz des Films gesprochen von Brigitte Mohnhaupt, nachdem sich die in Stammheim einsitzenden Mitglieder der ersten Generation der RAF nach der gescheiterten Landshuth-Entführung umgebracht hatten.

Ich würde mir wünschen, dass sich der Regisseur hier an sein eigenes Diktum gehalten hätte. Natürlich weiß ich nicht, wie sie wirklich waren, aber die Popstar-Ikonisierung von Baader und Co geht mir schwer auf die Nerven.

Die bezeichnenste Szene dafür: Nachdem Peter Jürgen Boock, ein ehemaliger Insasse eines Pflegeheims, in dem er gequält wurde, in Baader eine Art Vaterfigur findet und sich das RAF anschließt, sagt Baader: „Lass uns ne Aktion machen“ Dann kommt ein Schnitt auf die Autobahn, in der die RAF-Hanseln mit Lichthupe nebeneinander her rasen und sich Joints von Auto zu Auto reichen. Dazu läuft: (kein Scherz): My Generation von The Who. Es war ein wenig, als ob „Die Lümmel von der ersten Bank“ „Ferris macht blau“ tirfft und das alles im Jahre 2008, aber auf 1977 gemacht.

Ich will jetzt keine große Kritik schreiben, ich wollte nur schnell davon abraten, den Film anzusehen. Er ist, trotz der Action, meistens sehr langweilig. Es spielen eine Menge Vollpfosten mit (Moritz Bleibtreu, Tom Schilling, Jan Joseph Liefers, Heino Ferch), Die Botschaft ist irgendwie: Terrorismus ist cool und stylisch (Prada Meinhof).

Einziger Lichtblick: Bruno Ganz, den ich seit seiner Performance als Führer sehr gerne sehe 😉

Auf meiner soeben eingeführten Kalaschnikow-Skala zur Bewertung von RAF-Filmen bekommt „Der Baader Meinhof Komplex“:

(von 5 möglichen)

Ich empfehle stattdessen:

„Deutschlandspiel“

„Black Box BRD“

„Stammheim“

Die sind alle sehr gut!

Nicht empfehlen möchte ich allerdings:

„Baader“ – der ist noch etwas schlechter als „Der Baader Meinhof Komplex“

ich bin jetzt auch gegen die globale heizung

…denn folgendes kurzbewegtbild ist einfach zu großartig:

(via drawn)

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